Was ist beim Schneiden von Videos alles möglich?
Mit einer Videokamera kann man viele schöne Ereignisse im Leben in bewegten Bildern festhalten. Um daraus einen präsentablen Videofilm zu machen, muss das Rohmaterial passend geschnitten werden.
Jeder Hobbyfilmer weiß, dass die Aufnahmen, die er mit seiner Videokamera gemacht hat, sich nicht unbedingt zum sofortigen Vorzeigen eignen. Mit ein wenig Mühe und der passenden Software kann allerdings jeder auf seinem eigenen Computer die Videoclips so schneiden, dass daraus ein zusammenhängender Film wird, den man überall vorführen kann. Videoschnittprogramme gibt es in unterschiedlichen Variationen. Selbst kostenfreie Software kann der Hobbyfilmer im Internet finden. Welche Programmvariante er auswählt, hängt nicht zuletzt auch mit den Ansprüchen zusammen, die er an das fertige Produkt richtet. Das Schneiden von Videos ist eine Arbeit, die zwar ein wenig Zeit und Mühe kostet, dafür aber mit einem exzellenten Ergebnis überzeugen kann.
Der erste Schritt besteht darin, sich für ein passendes Videoschnittprogramm zu entscheiden und diese Software auf dem eigenen Computer zu installieren. Wie dann das Rohmaterial von der Videokamera auf den PC überspielt werden muss, gibt die ausgewählte Schnittsoftware vor. In der Regel ist dies ein automatischer Vorgang, der einige Minuten in Anspruch nimmt. Wenn alle aufgenommenen Szenen sich auf dem PC befinden, können sie in die Schnittsoftware importiert werden. Als Erstes muss nun überprüft werden, ob die zeitliche Reihenfolge der einzelnen Szenen stimmt. Ist dies der Fall, beginnt die eigentliche Arbeit. Jede Szene ist daraufhin zu überprüfen, ob sie in voller Länge oder nur in Teilsequenzen übernommen wird. Nicht benötigte oder zu lang geratene Aufnahmen können problemlos abgetrennt und gelöscht werden. Hierbei darf die Audiospur nicht außer Acht gelassen werden. Trotz größter Sorgfalt beim Schneiden lassen sich aber gelegentliche Tonbrüche in den Videos nicht vermeiden. Je nach den gebotenen Möglichkeiten der Schnittsoftware kann man die Szenen entweder nachvertonen oder mit Musik unterlegen, um diese Tonbrüche zu kaschieren.
Nahezu jede Schnittsoftware, die man beim Schneiden eines Videofilms einsetzt, verfügt über einen Textgenerator. Hier können sowohl Titel wie auch Untertitel oder Laufschriften generiert und in den laufenden Film eingeblendet werden. Durch das Einblenden kurzer Texte erspart man sich beim Vorführen des fertigen Videos Erklärungen zum Film. Manchmal entstehen beim Schneiden der einzelnen Videosequenzen ziemlich abrupte Übergänge. Die Videoschnittsoftware bietet hier Überblendeffekte an, die man zwischen die einzelnen Szenen setzen kann. Dadurch erhält der Videofilm ein professionelles Gesicht. Mit Effekten sollte aber durchaus sparsam umgegangen werden, um den Betrachter nicht mit visuellen Reizen zu überfluten.
Die meisten Videoschnittprogramme erlauben es, Dateien oder Bilder in den laufenden Film einzufügen. Besonders bei Videos aus dem Urlaub bieten eingefügte Landkarten mit der Lage des Urlaubsortes oder der Route der Rundreise zusätzliche Informationen, die den Film lebendiger gestalten können. Auch einzelne Schnappschüsse, die mit der Fotokamera gemacht wurden, lassen sich in der Regel problemlos integrieren. Für den Vor- und Abspann des Filmes bietet die Software in der Regel ebenfalls bereits vorgefertigte Designs mit ansprechenden Hintergründen an.